Wie attraktiv sind die Bonusprogramme der Krankenkassen?
Neue Teilnehmerzahlen zeigen zum Teil große UnterschiedeWer selbst aktiv etwas tut um gesund zu bleiben, wird von der Krankenkasse dafür belohnt – entweder mit einem Budget für Extra-Leistungen oder direkt mit Prämien in Form von Bonuszahlungen. Um den Bonus zu erhalten, müssen Nachweise in Form von Bonuspunkten, Stempeln oder elektronischen Eintragungen erbracht werden – beispielsweise über einen Nichtraucherstatus, regelmäßige Vorsorge oder einen BMI im „grünen Bereich“. Auch die Mitgliedschaft in Sportclubs oder Fitnesstudios oder die Teilnahme an einer Ernährungsberatung kann für den Bonus relevant sein.
Wann lohnt sich das Punktesammeln?
Bonus für Fitnessaktivitäten
Aktuelle Zahlen für 2020
Im Frühjahr 2021 fragte krankenkasseninfo nach den Teilnehmerzahlen der Bonusprogramme. Zwanzig gesetzliche Kassen, die insgesamt drei Millionen Versicherte aufweisen, nahmen an der Umfrage teil und nannten ihre aktuellen Zahlen für 2020.
Im Durchschnitt der teilnehmenden Kassen nehmen im Ergebnis 8,44 % der Versicherten am Bonusprogramm teil, wobei die kleinste Quote knapp unter 3 Prozent liegt. Fünf Krankenkassen konnten eine Teilnehmerquote von mehr als 10 Prozent nennen, darunter auch die Techniker Krankenkasse. Den absoluten Spitzenwert von knapp 23 Prozent aller Versicherten vermeldete die bundesweit geöffnete IKK gesund plus.
Neue Regeln für Bonusprogramme seit Januar
Seit Januar 2021 gelten für die Bonusprogramme der Krankenklassen neue Regelungen. Laut Gesetz sind alle gesetzlichen Krankenkassen nun verpflichtet, den Versicherten für Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen grundsätzlich einen Bonus zukommen zu lassen. Darüber hinaus dürfen die Kassen weiterhin auch individuelle gesundheitsförderliche Aktivitäten der Versicherten belohnen. Die Krankenkassen haben ihre Bonusprogramme daraufhin angepasst.
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