Teurer oder stabil? 40 Krankenkassen haben Zusatzbeitrag für 2023 festgelegt
Vor allem Versicherte der AOK müssen sich ab Januar 2023 auf höhere Beiträge einstellen, so etwa in Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Thüringen oder Sachsen. Aber auch die Innungskrankenkassen IKK classic und IKK BB sowie die Ersatzkassen DAK-Gesundheit und hkk werden ihren Zusatzbeitrag erhöhen.
Die Anhebungen beim Beitragssatz bleiben von einigen wenigen Ausnahmen abgesehen aber unter dem von der Politik erwarteten Wert von 0,3 Prozentpunkten. Auch wollen eine beträchtliche Anzahl von Kassen ihren Zusatzbeitrag stabil halten, darunter die Techniker Krankenkasse, die Barmer oder die Knappschaft. Zwei Krankenkassen senken ihren Beitrag zum Jahreswechsel sogar nach unten ab.
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In den verbleibenden zwei Wochen bis Sylvester müssen alle gesetzlichen Kassen ihren neuen Krankenkassenbeitrag beschlossen und bekannt gegeben haben. Die Versicherten werden in diesem Jahr allerdings nicht schriftlich von ihren Krankenkassen informiert. Das liegt an einer gesetzlichen Verfügung, welche für ein halbes Jahr bis zum Frühjahr 2023 gilt. Am Sonderkündigungsrecht für alle von Beitragserhöhungen betroffenen Versicherten hat die Politik nicht gerüttelt. Ein Krankenkassenwechsel ist also bei einer Erhöhung in jedem Fall möglich.
Diese Kassen werden teurer
AOK Bayern (+ 0,28 %)
AOK Niedersachsen (+ 0,2 %)
AOK Plus (+0,3%)
AOK Baden-Württemberg (+0,3%)
AOK NORDWEST (+0,19%)
Audi BKK (+0,15% )
Bertelsmann BKK (+0,4%)
BIG direkt gesund (+0,15% )
BKK Akzo Nobel Bayern ( +0,25%)
BKK Diakonie (+ 0,2 %)
BKK Faber-Castell & Partner (+0,7%)
BKK Freudenberg (+ 0,2 %)
BKK Melitta HMR ( + 0,2 % )
BKK pro Vita (+0,19%)
BKK VBU (+0,2 % )
BKK Verbund Plus ( +0,25 % )
Mobil Krankenkasse ( +0,2 % )
hkk (+ 0,29 %)
DAK gesundheit (+0,2%)
IKK Classic (+0,3%)
IKK BB ( +0,28%)
energie BKK ( +0,3%)
mhplus Krankenkasse ( +0,3 % )
pronova BKK ( +0,2 % )
Salus BKK ( +0,14%)
SBK ( +0,2 % )
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