Kurkuma (Gelbwurz) - Alleskönner für Küche und Gesundheit
Der gelbe Gewürzfarbstoff Curcumin ist ein Allrounder als pflanzlicher HeilwirkstoffWas ist Kurkuma?
Der Kurkumastrauch blüht violett und bildet eine kräftige gelbe Wurzel aus.(c) Erwin Lorenzen / pixelio.de
Inhaltsstoffe und Anwendung
Wichtigster Wirkstoff der Pflanze ist Curcumin. Weitere wirksame Inhaltsstoffe sind etwa Kaffeesäure oder Ferulasäure. Außer dem sind ätherische Öle sowie Polysacharide enthalten. Verblüffend ist, dass den vielen nachgewiesenen positiven Effekten so gut wie keine Nebenwirkungen gegenüberstehen. Aus diesem Grund ist es völlig gefahrlos, ergänzend oder präventiv Kurkuma einzunehmen.
Cucurmin - wichtigster Wirkstoff im Kurkumapulver(c) Getty Images / Lena Gadanski
So kann Curcuma bei Nasennebenhöhlenentzündungen inhaliert werden, ohne dabei die Schleimhäute zu schädigen. Bei akuten krankhaften Entzündungen und Arthrose kann konzentriertes Curcuma sogar eine Alternative zu Cortisol-Mitteln sein. Wer dauerhaft Medikamente wie Cholesterinsenker, Blutverdünner oder Antidepressiva nehmen muss, kann in Absprache mit Ärzten oder Heilpraktikern mit Hilfe von Curcuma seine Dosis senken und die Nebenwirkungen verringern.
Curkuma gegen Diabetes und Krebs
Diabetiker können Curcuma zur Senkung des Blutzuckerspiegels einnehmen und damit ohne die typischerweise verordneten Medikamente mit ihren unerwünschten negativen Begleiterscheinungen bessere Laborwerte erreichen. In der Krebstherapie kann Curcuma zur Verhinderung der Ausbreitung von Metastasen eingesetzt werden. Weil Curkumin in der Lage ist, Darmpolypen zu minimieren, verringert es das Darmkrebs-Risiko.
Einsatz in Küche und Hausapotheke
Medizinisch am wirksamsten sind handelsübliche Kapseln mit konzentriertem Curcumin. In der Küche und im Alltag kann dagegen kann das bekannte Gewürzpulver verwendet werden und somit ebenfalls für Curcumin im Körper sorgen. Eine weitere Anwendungsform ist hochwirksames Kurkumaöl.